„Es wird ein schwieriger Winter“
Olena lebt in Lwiw in der Westukraine. Der Krieg, sagt sie, verändert den Alltag selbst in einer Stadt, die als relativ sicher gilt. Vor dem kommenden Winter fürchtet sie sich.
Sonnenschein, blauer Himmel, ein Baum, der in gelb und orange leuchtet. Der Oktober ist Olenas Lieblingsmonat – zumindest, wenn es nicht regnet. Doch die Idylle trügt.
Wir sammeln, wie ihr wisst, Geschichten von queeren Menschen in der Ukraine, die uns erzählen, wie sie mit dem Krieg leben. Diesmal bat unsere Korrespondentin Iryna Hanenkova Olena aus Lwiw um Einblicke in ihren Alltag.
Selbst in Städten, die als relativ sicher gelten, wirkt sich der Krieg auf den Alltag aus. Russlands Angriffe stören den Schlaf, zerstören wichtige Infrastruktur und zwingen die Menschen dazu, sich auf einen Winter vorzubereiten, in dem selbst die elementarsten Grundbedürfnisse schwer zu decken sein dürften.
Vorbereitungen auf einen harten Winter
Während sich die Welt an die Nachrichten aus dem Krieg gewöhnt hat, sind Ukrainer*innen gezwungen, weiter zu leben. Viele queere Menschen in der Ukraine haben durch den Krieg ihre Arbeit, ihr Zuhause, ihre Familien und/oder Freund*innen verloren oder sind auf der Flucht. Mit eurer Hilfe unterstützen wir sie.
So könnt Ihr helfen
EINZELFALLHILFE Munich Kyiv Queer unterstützt mit einer eigenen, privaten Spendenaktion über www.paypal.me/ConradBreyer die Menschen in der Ukraine, die in Not oder auf der Flucht sind. Denn nicht alle sind an ukrainische LGBTIQ*-Organisationen (s.u.) angebunden. Die Hilfe ist direkt, schnell und gebührenfrei, wenn Ihr auf PayPal die Option „Für Freunde und Familie“ wählt. Wer kein PayPal hat, kann alternativ an das Privatkonto von Conrad Breyer, Sprecher Munich Kyiv Queer, IBAN: DE42701500000021121454, Geld schicken.
Wir helfen unsere Freund*innen und Partnern. Alle Gesuche aus der Community werden in Zusammenarbeit mit unseren queeren Partner-Organisationen in der Ukraine akribisch geprüft. Können sie selbst helfen, übernehmen sie. Übersteigen die Anfragen die (finanziellen und/oder materiellen) Möglichkeiten der LGBTIQ*-Organisationen, sind wir gefragt.
HILFE FÜR LGBTIQ*-ORGANISATIONEN Wir haben zum Schutz von LGBTIQ* aus der Ukraine das Bündnis Queere Nothilfe Ukraine mitgegründet. Ihm gehören um die 40 LGBTIQ*-Organisationen in Deutschand an. Sie alle haben ganz unterschiedliche Kontakte in die Ukraine und sind bestens vernetzt mit Menschenrechtsorganisationen vor Ort, die Gelder für die Versorgung oder Evakuierung queerer Menschen brauchen. Spendet hier
Fragen? www.MunichKyivQueer.org/helfen
Zurück zur Übersicht