Podiumsdiskussion: „Zuversicht trotz vier Jahren der Zermürbung?“

Vier Jahre nach Russlands Großangriff steht die Ukraine vor neuen Herausforderungen: Während der Widerstand und der Wille zum Wiederaufbau ungebrochen sind, verändert sich der Alltag der Menschen. Doch wie sieht diese neue Realität aus? Wie hat sich die ukrainische Gesellschaft nach vier Jahren Krieg verändert? Wir diskutieren am 27. Februar um 19 Uhr.

Welche neuen Formen der Solidarität und des Zusammenhalts sind entstanden? Wie gehen besonders betroffene Gruppen mit der Langzeitbelastung um?  Was macht Hoffnung? Und wie können wir als Münchner Stadtgesellschaft weiterhin solidarisch sein und unterstützen?

Diese und andere Fragen wollen wir besprechen mit Ira Ganzhorn, Libereco e.V., Leonard Pankonin, Munich Kyiv Queer, Vladyslav Nikolaiyev, Kyiver Stadtverwaltung, Maria Kovalchuk, Ludwig-Maximilians-Universität München. Moderation: Leopold Zaak, Süddeutsche Zeitung

Die Veranstaltungsreihe ist eine Maßnahme aus dem Handlungskonzept Flucht und Entwicklung, das in der Landeshauptstadt München (kurz: LHM) 2019 referatsübergreifend erarbeitet wurde. Das Konzept hat eine bessere Zusammenarbeit der LHM zu fluchtbezogenen und entwicklungspolitischen Aktivitäten zum Ziel. Die vergangenen Veranstaltungen können auf dem YouTube-Kanal des Referats für Bildung und Sport nachgesehen werden.

Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation organisiert von: Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Kulturreferat, Münchner Stadtbibliothek, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V., Bellevue di Monaco und Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.

Zuversicht trotz vier Jahren der Zermürbung? Podiumsdiskussion
Wann Freitag, 27. Februar 2026, 19 Uhr
Wo Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2-6
Veranstaltende Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Kulturreferat, Münchner Stadtbibliothek, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V., Bellevue di Monaco, Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.

So könnt Ihr helfen

EINZELFALLHILFE Munich Kyiv Queer unterstützt mit einer eigenen, privaten Spendenaktion über www.paypal.me/ConradBreyer die Menschen in der Ukraine, die in Not oder auf der Flucht sind. Denn nicht alle sind an ukrainische LGBTIQ*-Organisationen (s.u.) angebunden. Die Hilfe ist direkt, schnell und gebührenfrei, wenn Ihr auf PayPal die Option „Für Freunde und Familie“ wählt. Wer kein PayPal hat, kann alternativ an das Privatkonto von Conrad Breyer, Sprecher Munich Kyiv Queer, IBAN: DE42701500000021121454, Geld schicken.

Alle Gesuche aus der Community werden in Zusammenarbeit mit unseren queeren Partner-Organisationen in der Ukraine akribisch geprüft. Können sie selbst helfen, übernehmen sie. Übersteigen die Anfragen die (finanziellen und/oder materiellen) Möglichkeiten der LGBTIQ*-Organisationen, sind wir gefragt.

HILFE FÜR LGBTIQ*-ORGANISATIONEN Wir haben zum Schutz von LGBTIQ* aus der Ukraine das Bündnis Queere Nothilfe Ukraine mitgegründet. Ihm gehören um die 40 LGBTIQ*-Organisationen in Deutschland an. Sie alle haben ganz unterschiedliche Kontakte in die Ukraine und sind bestens vernetzt mit Menschenrechtsorganisationen vor Ort, die Gelder für die Versorgung oder Evakuierung queerer Menschen brauchen. Spendet hier

VULNERABLE GRUPPE Und hier erfahrt ihr, warum gerade queere Menschen im Krieg unsere Unterstützung brauchen.

Fragen? www.MunichKyivQueer.org/helfen

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